Faschingsparty bei den Ottobeurer Ministranten
Begonnen hatte die Faschingsfeier, zu der zahlreiche Ministranten aus der Pfarreiengemeinschaft Ottobeuren gekommen sind, mit einer Andacht über das „Ave - Maria - Gebet“. Oberministrant Benjamin Nägele zeigte dabei zwei Bilder zu Bibelszenen über die Verkündigung des Herrn und den Gang Marias zu ihrer Verwandten Elisabeth, welche wir in dem Gebet jedes Mal aufgreifen.
Wir sollen, so Herr Nägele, die Nächsten – und die Gottesliebe im Alltag nicht vergessen, wodurch unser Leben wertvoller und liebevoller im Umgang mit unseren Mitmenschen wird. Beim Beten, so der Oberministrant weiter, bauen wir eine Beziehung zu Jesus Christus auf und deshalb ist das Gebet die Hinwendung unseres Herzens zu Gott, für das wir in unserem alltäglichen Leben Zeiten reservieren sollten. Beim Ave – Maria Gebet grüßen wir unsere größte Fürsprecherin, die unsere Mittlerin und unsere Erzieherin zu Jesus Christus sein möchte. Deshalb wurde bewusst Jesus Christus in den Mittelpunkt gestellt, indem eine Kerze entzündet und gemeinsam gebetet und Lobpreislieder wie etwa: „Du bist der Herr, der mein Haupt erhöht“ oder „Nur mit dir, wird Gottes Reich lebendig“ mit tollen Bewegungen gesungen wurden. Danach testete Oberministrant Benjamin Nägele die Stimmung aller teilnehmenden Ministranten mit einigen Partyliedern, einer Laola - Welle und einer Stimmungskanone, bei der viel getrampelt, geklatscht und geschrien werden musste. Im Anschluss daran stand ein großer Stationenlauf auf dem Programm, mit dabei waren Spiele wie: Activity mit Staffellauf, Smarties – Spiel, Wurf – Spiele, ein großes Luftballonspiele, Ratespiele, Geschicklichkeitsspiele, das Mikadospiel und vieles mehr.
In der Minidisco wurden zum Abschluss großartige Stimmungslieder wie, Heut ist so a schöner Tag, Komm hol das Lasso raus, die Hände zum Himmel, Macarena und das Bobfahrer – Lied aufgelegt, wodurch alle Teilnehmer begeistert werden konnten und eine tolle Stimmung aufkam. Auch eine Polonaise durch das Pfarrheim sowie Krapfen und Süßigkeiten fehlten nicht. Neben großartigen Kostümen wie etwa einem Polizisten, einem Prinzen mit Prinzessin gab es auch Heiligenverkleidungen vom Heiligen Franziskus, einem Pilger und vieles mehr. Den Abschluss bildete in der Minidisco das Lied: „Jesus Christ you are my life“ welches als Dank an Jesus Christus gemeinsam gesungen wurde. Auch dankte Benjamin Nägele allen Leitern und Mithelfern, die zusammen einen unvergesslichen Faschingsnachmittag für die Ministranten durchgeführt haben.
Sporttag mit Fastenandacht und Aschekreuzauflegung verbunden
Oberministrant Benjamin Nägele hat alle Messdiener zu einem Sporttag in die Grundschul – Turnhalle in Ottobeuren eingeladen. Begonnen hatte die sportliche Veranstaltung mit einer Fastenandacht. Gemeinsam blickten die Teilnehmer auf die bevorstehende Fastenzeit, die eine Zeit der Besinnung und Vorbereitung auf das Osterfest sein sollte.
Durch Verzicht, Fasten, das Gebet, den Besuch eines Menschen, die Feier des sonntäglichen Gottesdienstes und durch Besinnung soll man so wieder mehr Platz und Raum unserem Herrn Jesus Christus in seinem Leben geben betonte Benjamin Nägele während der Andacht. So wurden die Ministranten eingeladen in der Fastenzeit vielleicht auch die Gewohnheiten wie etwa das Computerspielen oder das Handy weniger zu nutzen, umso mehr Zeit für Gott und die Mitmenschen zu haben.
Diakon Phuc Antonius segnete nach dem Evangelium die Asche und legte jedem Ministranten ein Aschekreuz auf, das an die Vergänglichkeit des eigenen Lebens erinnern soll. Beim Auflegen das Aschekreuzes sagte der Diakon:“ „Kehr um und glaube an das Evangelium“.
Die Fastenzeit soll auf das Osterfest vorbereiten, wo Jesus Christus den Tod besiegt und uns somit die Hoffnung auf ein Ewiges Leben bei Gott geschenkt hat. Jetzt, so Oberministrant Benjamin Nägele weiter, liegt es an jedem einzelnen, wie wir versuchen die Fastenzeit zu nutzen, sodass vielleicht auch das eigene Leben in der Beziehung zu Jesus Christus und den Mitmenschen friedlicher, barmherziger und fröhlicher wird. Wir sollen umkehren und durch die Botschaft des Evangeliums unser Leben gestalten. Passend dazu wurden Bilder als Anregung in die Mitte zur brennenden Gruppenkerze gelegt.
Im Anschluss an die Andacht in der auch das Gebet und Lobpreislieder zu Jesus im Mittelpunkt standen, wurde es sportlich. Auf einer Hallenhälfte wurde Fußball gespielt und auf der anderen Hallenhälfte konnte man sich beim Burgballspiel, Mattenrutschen, Weitsprung, Kegelklauen, Trampolinspringen und vielem mehr so richtig austoben. Auch das Mega – Ball Spiel, wo der große Ball nicht über die eigene Spiellinie rollen durfte, bereitete den Teilnehmern große Freude.
Cheerleader, Fans, Spieler und Spielerinnen
beim Ministrantenfußballturnier in Mindelheim
Beim Ministrantenfußballturnier des Dekanates Memmingen und Mindelheim haben die Mindelheimer Ministranten vor den Ottobeurer Messdienern den Senioren Cup gewonnen. Beim Junioren Cup belegten die Ottobeurer den 9. Platz und beim Mädchen Cup den 4. Platz. Insgesamt nahmen 30 Teams am Turnier teil. Begonnen hatte der Tag mit einem Gebet zu Jesus Christus, das alle Christen und somit die Ministranten der beiden Dekanate verbindet.
Zahlreiche Fans der Ministrantengruppen unterstützten ihre Fußballmannschaften mit Trommeln, Plakaten und feuerten Sie kräftig an. Die Ottobeurer Messdiener unter der Leitung von Oberministrant Benjamin Nägele hatten sogar eine 10 köpfige Cheerleader Gruppe dabei, die mit tollen Choreografien und Sprechgesängen ihre drei Teams unterstützten.
Benjamin hatte hierzu für seine Messdiener eine Probe zuvor organisiert um die Anfeuerungsrufe mit den Cheerleadern zu proben. Hierbei kamen auch Cheerleader – Puschel zum Einsatz, welche in mehreren Tänzen einbezogen wurden. Das Turnier war auch eine gute Möglichkeit, dass sich die Minis innerhalb der Dekanate etwas näher kennenlernen konnten.
Rundum war es ein faires, spannendes und tolles Turnier, wodurch die Gemeinschaft innerhalb der einzelnen Ministrantengruppen gestärkt hervorging. Der Tag wurde begleitet mit „Gottes Segen“ welcher alle Messdiener verbindet und trägt. So waren am Ende alle dankbar, dass das Turnier ohne große Verletzungen ablief und den Teilnehmern große Freude und Spaß bereitete.
Mit dem Motto: „Wer glaubt ist nie allein. Unterwegs im Auftrag des Herrn!“ freuen sich nun die Ottobeurer Messdiener auf einen nächsten Trainingstag und auf das nächste Ministrantenfußballturnier, welches erst im Jahr 2027 stattfinden wird.
Ministranten basteln Osterkerzen und empfangen das Sakrament der Beichte
Vor Ostern waren alle Ottobeurer Messdiener zum Osterkerzen basteln in das Pfarrheim und zum Empfang des Sakramentes der Heiligen Beichte recht herzlich eingeladen. Begonnen hatte die Veranstaltung, zu der über 50 Ministranten kamen, mit einer Gebetsandacht, in der Jesus Christus in den Mittelpunkt gestellt wurde. Dabei wurden Lobpreislieder gesungen und Fürbitten vorgetragen für die gemeinsam gebetet wurde. Oberministrant Benjamin Nägele erläuterte auch die Wichtigkeit der Beichte, wo Jesus Christus uns alle Fehler und Sünden vergibt und wir somit einen Neubeginn starten können, wenn es uns leidtut und wir Reue zeigen. Hierbei wurde auch ein Beichtspiegel angeschaut, der uns bei der Vorbereitung einer Beichte helfen soll unsere Verfehlungen zu erkennen.
So konnten alle Messdiener, die wollten, parallel zum Osterkerzen basteln in der Basilika das Bußsakrament empfangen. Beim Osterkerzen basteln entstanden wunderschöne Kerzen mit den unterschiedlichsten christlichen Symbolen.
Jesus Christus hat den Tod besiegt und ist auferstanden, was die Osterkerze deutlich macht. Jeder Messdiener konnte so mit Wachsplatten seine ganz persönliche Osterkerze gestalten. Jesus Christus ist auch im Jahr 2026 unter uns und möchte Licht in diese oft so dunkle Welt bringen sagt Benjamin Nägele, weshalb die Jahreszahl auf jeder Osterkerze nicht fehlen darf. Ebenso wurde das Kreuz als Hauptsymbol für das Christentum und die fünf Wundmale Jesu an den Füßen, Händen und an seiner Seite durch die Lanze von zahlreichen Ministranten angebracht. Auch der erste und der letzte Buchstabe im griechischen Alphabet stellen Christusbekenntnisse dar betont Benjamin Nägele. So stehen das Alpha und das Omega für Jesus Christus, der der Anfang und das Ende unseres Lebens und unserer Welt ist. Häufig auf den Osterkerzen zu sehen war das Osterlamm mit einer Fahne, dem Zeichen des Sieges, da Jesus durch das Osterfest den Tod besiegt hat. Das weiße Fell des Lammes steht hier für die Reinheit und für den Frieden, was in der aktuellen Zeit eine wichtige Botschaft ist: Jesus unser Friedensfürst erinnert sich Herr Nägele. Auch weitere Symbole wie etwa ein Fisch, die Taube für den Heiligen Geist, ein Anker, der Leib Christi oder ein Kelch zierten die Osterkerzen der Ministranten.
So konnte jeder seine eigens gebastelte Osterkerze am Ostersonntag zur Osternacht oder zum Ostergottesdienst mitbringen und entzünden.
Ministrantentreffen mit dem Thema: „Folge Jesus Christus nach“
Glaube, Gebet, Spiel, Spaß und Spannung
Unter der Leitung von Oberministrant Benjamin Nägele trafen sich über 25 Messdiener zum Thema: „Folge Jesus Christus nach“. Zu Beginn wurde von Pfarrer Pater Winfried Schwab OSB ein Tischgebet gesprochen und dann gemeinsam Pizza gegessen.
Danach versammelten sich alle Minis im Ministrantenraum wo die große Jesus – Figur in die Mitte gestellt wurde. Diese Figur stellt den Barmherzigen Jesus dar. Jesus ist es, so der Pfarrer, der zu jedem einzelnen von uns sagt: „Ich liebe dich“. Jesus so Pater Winfried weiter, liebt jeden von uns mit all seinen Verfehlungen und mit all den Guten Seiten, die wir haben. Auch wurden weitere Bilder dazu gelegt, wie wir Jesus begegnen können: Im Gebet, bei der Feier der Heiligen Messe, in den Sakramenten und in der Anbetung. So betrachteten die Minis eine aus Gold verzierte hergestellte Monstranz, welche für Anbetungen eingesetzt wird. Man bewahrt die Monstranz wie einen Schatz auf, erklärte Benjamin, vor allem dann, wenn Jesus dort zur Anbetung ausgesetzt wird. So konnten die Minis viele Fragen an den Pfarrer stellen und erfahren, wie kostbar und wertvoll es ist, Jesus im Leib Christi anzubeten. Es geht bei der eucharistischen Anbetung darum, Jesus Christus, der in einer Monstranz ausgesetzt ist, in seiner realen Gegenwart anzubeten. Die Anbetung dient der Stille und der Vertiefung der Beziehung zu Gott indem, so wie Benjamin Nägele es beschreibt, wir ihm Danken und auch all unsere Sorgen, Ängste, Nöte und Bitten vorbringen können. Jesus schaut bei der Anbetung zu mir selbst und ich schaue auf ihn erklärte Pfarrer Winfried weiter. Jesus möchte uns besonders in der Anbetung anstrahlen, weshalb jeder einen Strahl von der Mitte zu seinem Platz legen durfte. Wenn wir aktiv werden, sagte Benjamin Nägele, dann strahlt uns Jesus Christus noch viel mehr an und so durfte jeder seinen Strahl mehrmals knicken und der Leuchtstab leuchtete im dunklen Gruppenraum noch heller auf. Nach einem Lobpreislied, dem Vater unser und dem Segen Gottes standen Gemeinschaftsspiele wie Stadt – Land – Fluss, Kartenspiele und ein Kicker - Turnier auf dem Programm.
In der Ottobeurer Krypta gibt es schon seit längerem an vier Tagen die Möglichkeit zur Anbetung. Dies soll nach und nach weiter ausgebaut werden und vielleicht führt es in der Zukunft zu einer 24/7 Anbetung dh. 24 Stunden und 7 Tage in der Woche Anbetung, wo mindestens immer eine Person anwesend ist. Einige Ministranten haben sich nachdem Treffen auch bereit erklärt eine Anbetungsstunde zu übernehmen, wo sie sich untereinander abwechseln.
Jesus Christus in seinen Alltag einbeziehen
Neben Gemeinschaftsspielen gab es ein Eis und ein spannendes Thema
Oberministrant Benjamin Nägele hat Frau Sema Onar (geweihte Jungfrau) zu einem Ministrantentreffen mit den Minis ab dem Firmjahrgang eingeladen. Begonnen hatte der Abend, zudem über 25 Messdiener anwesend waren, mit dem Kreuzzeichen, einem Gebet zum Heiligen Geist und der Vorstellung von Frau Sema Onar. Sie empfing am 8.September 2025, am Festtag Maria Geburt, durch Bischof Dr. Bertram Meier die Jungfrauenweihe. Frau Sema Onar berichtete über ihre wunderschöne, heilige und exklusive Berufung und beschreibt die Jungfrauenweihe als einen unauflöslichen und eheähnlichen Bund mit Jesus Christus, dem sie sich anvermählt hat und auf ewig ihr Bräutigam ist. So gehört das Verrichten des Stundengebetes, die tägliche Feier der Heiligen Messe, das Verweilen vor dem Allerheiligsten Altarsakrament, das Rosenkranzgebet und die Bibellesung zum festen Tagesablauf für Sema Onar, die im Vorzimmer der Verwaltungsgemeinschaft Ottobeuren als Assistenz des Bürgermeisters ihrer Arbeit nachgeht.
Im Anschluss daran ging es um das Thema: „Anbetung“, welches Frau Onar den Ministranten nahebringen wollte. Jesus Christus möchte unser bester Freund sein und deshalb liegt es an uns, diese Freundschaft mit Jesus auch in der Anbetung zu pflegen und zu intensivieren, erläutert Frau Onar. Die Anbetung ist wie ein Verweilen bei einem guten Freund. Hier begegnen wir JESUS in einer intimen Freundschaft, dem ich alles anvertrauen kann, was mir Freude bereitet oder, was mich innerlich belastet. Jesus versteht unsere Anliegen und kann uns immer einen Ausweg zeigen, ohne viele Worte. Oft sind es angenehme Gedanken, die inneren Frieden schenken oder ein positiver Impuls, der uns den Schulalltag oder unsere ganz persönlichen Sorgen in einem anderen Licht aufzeigt. Im Licht des Evangeliums. Hierzu betrachteten die Ministranten mit Frau Onar die Bibelstelle aus dem Johannes Evangelium 15,5: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“. Jesus Christus beschreibt damit das Bild vom wahren Weinstock, in dem die Reben (die Jünger, also wir Menschen) nur dann Frucht tragen, wenn wir fest mit Jesus verbunden bleiben. Dabei führte Frau Onar die Sakramente der Kirche auf, die uns mit Jesus Christus verbinden. In der heiligen Taufe werden wir in den Leib Christi, in den „wahren Weinstock“, integriert, damit wir als „Reben“ in der Welt Frucht bringen können. In der heiligen Eucharistie werden wir vom Leib und Blut Christi genährt. In der heiligen Firmung werden die Gnadengaben und Früchte des Heiligen Geistes ausgeschüttet, die unseren Glauben festigen und stärken sollen, damit wir unsere Charismen und Talente entdecken und durch Jesus für das Reich Gottes im Alltag, in der Schule und in der Freizeit wirken können. In der heiligen Beichte erfahren wir Versöhnung und Hoffnung. Hier darf ich bei Jesus alle meine Fehler und Laster abgeben, ohne verurteilt zu werden. In der Anbetung wird die Beziehung zu Jesus intensiviert. Ein lebendiger und kommunikativer Austausch findet statt, wie mit einem besten Freund. Jesus schenkt uns Perspektive, Freude und Kraft in allen Lebenslagen, betonte Frau Onar. Die Ministranten hörten gespannt zu und konnten auch Fragen stellen.
Frau Onar motivierte mit ihren Ausführungen die Ministranten auch eine Anbetungsstunde in der Krypta zu übernehmen oder es einfach spontan zu versuchen, bei der Anbetung vorbeizuschauen, ganz frei und ohne Zwang. Oberministrant Benjamin Nägele bekräftigte die Aussagen von Frau Onar und stellte die Anbetungszeiten in der Ottobeurer Krypta vor, wo auch die Jugendlichen und somit auch alle Messdiener herzlich willkommen sind, vorbeizuschauen. Der thematische Teil wurde mit einem Vater unser, dem Ave-Maria und dem Segen Gottes sowie mit einem Lobpreislied beendet. Im Anschluss daran bedankte sich Oberministrant Benjamin Nägele bei Frau Onar für die Einführung und leitete zum Spieleprogramm über. Auch gab es Eis und eine Kleinigkeit zu Essen für die teilnehmenden Ministranten. Neben dem Spiel Laola – Welle und „Mord in Palermo“, konnte auch Kicker gespielt und gemütlich in der Runde geratscht werden.